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Nr. 716; 25.12.2011; Weihnachten; Webausgabe
(frühere Ausgaben im WB - Archiv)
Pfarre St.Thekla; St.Thekla von A bis Z; Volksschule

Inhalt:

Thema * aktuell * Termine * Tagesliturgie * Allgemeines, Impressum, links


Thema:


Gott ein Gesicht geben

Wenn du dich sattgesehen hast
an dem Kind in der Krippe,
geh noch nicht fort.
Mach erst seine Augen
zu deinen Augen,
seine Ohren zu deinen Ohren
und seinen Mund zu deinem Mund.
Mache seine Hände zu deinen Händen,
seine Füße zu deinen Füßen,
sein Lächeln zu deinem Lächeln
und seinen Gruß zu deinem Gruß.
Dann wird jeder Mensch dir Bruder und Schwester.
Gott kommt zur Welt; und du gibst ihm ein Gesicht.

Gesegnete Weihnachten

wünschen P. Pius, P. Ignasi und der Pfarrgemeinderat von St. Thekla

Aktuell:

Weihnachtsgottesdienste
So 25.12.2011 Hochfest der Geburt des Herrn:
Messen um 9:30, 11:00 und 18:30. KEINE 8:00 Messe!
Mo 26.12.2011 Hl. Stephanus:
Messen um 8:00 und um 9:30

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Mach´s wie Gott und werde Mensch

Das Ereignis der Heiligen Nacht erinnert uns an unsere älteste Aufgabe: Mensch zu werden. Wir sind es nicht schon durch unsere Geburt. Menschsein muss wachsen und reifen, damit es Hand und Fuß bekommt.
Gott selbst zeigt uns, wie es geht, wenn er im kleinen, wehrlosen, menschlichen Kind geboren wird, um sich so mitten unter uns für uns Menschen einzusetzen und mit Zärtlichkeit und Liebe die Welt zu verändern.

Hoffnung und Zukunft der Welt
Im Fest von Weihnachten hat Gott sein letztes, tiefstes und schönstes Wort Gestalt werden lassen: Ich liebe dich. Mit dem Kind in der Krippe will er uns sagen, dass er unser Licht und unsere Hoffnung ist inmitten unserer Ängste, Sorgen und menschlichen Nöte.
Im kleinen Kind in der Krippe beginnt Gott auf der Erde zu atmen und sein Wort wird hörbar. Mit ihm machen wir uns selbst auf den Weg und dürfen entdecken, wie dieser Weg uns selbst verwandelt und die Menschlichkeit Jesu in unserem Leben Hand und Fuß bekommt.

Und das Wort ist Fleisch geworden
Gott bringt sich selbst ein und kommt in Jesus als Mensch zur Welt. Seine Treue lässt sich durch nichts beirren. Plastischer kann man eigentlich nicht mehr erzählen, was Mut zu menschlichem Menschsein bedeutet: vertrauensvoll, spontan, kreativ, einfühlsam, liebevoll, hilfsbereit und lebenslustig zu werden wie ein Kind.
So ist Weihnachten die Einladung, selbst ganz Mensch zu werden. Damit werden wir auch für die eine oder den anderen zum Segen. So leicht ist das – und doch so schwer!


(Aus: Mach´s wie Gott und werde Mensch. Gestaltungsideen für den Heiligen Abend in Herbergsbetrieben (Liturgiebörse der Diözese Feldkirch))



Einladung zum Pfarrball

Alle, die gern tanzen, aber auch alle, die sich einfach nur gut unterhalten wollen, laden wir ganz herzlich zum gemeinsamen Pfarrball der Pfarre Königin des Friedens und der Pfarre St. Thekla am Samstag, den 28.1.2012 ab 20:00 im Kolpinghaus (10., Maria Rekker Gasse 9) ein.
Einladungen liegen in der Kirche auf.

Die Sternsinger kommen!

Heuer besuchen die Sternsinger von St. Thekla vom 2.1. bis 7.1.2012 die Häuser des Pfarrgebiets, um Spenden für die Projekte der Dreikönigsaktion zu sammeln. Schwerpunktland sind heuer die Philippinen.

Die Sternsinger kommen zu folgenden Tageszeiten:

Mo

2.1.12

ab 19:30

Di

3.1.12

14:30–20:00

Mi

4.1.12

14:30–20:00

Do

5.1.12

14:30–20:00

Fr

6.1.12

8:00–12:30, 14:00–17:00

Sa

7.1.12

9:30-12:00, 14:30–17:30

Wir bitten um freundliche Aufnahme!
Sternsinger-Gruppenstunde: Für alle Kinder, die beim Sternsingen mitmachen wollen, gibt es am Montag, den 2.1.2012 von 16:00 bis 19:30 eine vorbereitende Sternsinger-Gruppenstunde im Jugendheim.

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Termine/Monatsprogramm:

Dezember 2011/Jänner 2012

Sa 24.12.2011▐ Heiliger Abend:
8:00–13:00 Kinderbetreuung im Pfarrzentrum
16:00   Kindermette
17:30   Familienmette
23:30   Musikalische Einstimmung
24:00   Mitternachtsmette mit Jugendmette
So 25.12.2011▐ Hochfest der Geburt des Herrn:
Messen um 9:30, 11:00 und 18:30. KEINE 8:00 Messe!
Mo 26.12.2011▐ Hl. Stephanus:
Messen um 8:00 und um 9:30
Sa 31.12.2011▐ 18:00   Jahresschlussandacht
18:30   Vorabendmesse
So 1.1.2012▐ Neujahr. Hochfest der Gottesmutter Maria:
Messen um 9:30, 11:00 und 18:30; KEINE 8:00 Messe!
Mo 2.1.2012▐ 16:00–19:30 Sternsingergruppenstunde im Jugendheim
2.1. – 7.1.2012▐ Die Sternsinger besuchen die Häuser des Pfarrgebiets
Fr 6.1.2012▐ Erscheinung des Herrn:
Messen wie am Sonntag
Die 9:30 Messe wird von den Sternsingern gestaltet.
Besuch der Sternsinger auch bei den anderen Messen
So 8.1.2012▐ Missio–Sammlung für Priester aus Asien, Afrika und Lateinamerika

gleichbleibende Termine

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Tagesliturgie:

Hochfest der Geburt des Herrn

1. Lesung: Jes 52, 7−10  - - - - 2. Lesung: Hebr 1, 1−6

Evangelium: Joh 1, 1−18

Evangelium:

Das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt

Er war in der Welt, und die Welt ist durch ihn geworden, aber die Welt erkannte ihn nicht. Er kam in sein Eigentum, aber die Seinen nahmen ihn nicht auf. Allen aber, die ihn aufnahmen, gab er Macht, Kinder Gottes zu werden, allen, die an seinen Namen glauben, die nicht aus dem Blut, nicht aus dem Willen des Fleisches, nicht aus dem Willen des Mannes, sondern aus Gott geboren sind. Und das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt, und wir haben seine Herrlichkeit gesehen, die Herrlichkeit des einzigen Sohnes vom Vater, voll Gnade und Wahrheit.
(Auszug)

Kommentar:

Gott mit uns

Was kann das für ein Wort sein, das Gott selbst ist, durch das alles entstanden ist und das das Leben erschaffen hat?
Es ist das Wort Gottes selber, das all seine Liebe beinhaltet. Ein Wort nur, nicht ein betäubender Redeschwall oder ein Machtwort, das mit einem Schlag alle Not, alles Leid und Elend beendet. Gott kommt als Kind, als leises, zartes, bittendes, anbietendes Wort, das nicht drängt, nicht manipuliert.
Unser Gott ist kein schweigender, absoluter, starrer oder brutaler Gott, der jede Begegnung scheut, sondern er spricht, er sagt etwas aus, und was er uns zu sagen hat, ist seine Liebe zu uns, ist er selber, ist sein Sohn Jesus Christus. Nicht erst seit der Geburt Jesu, damals in Bethlehem, sondern von Anfang an ist Gott in Beziehung, ist das Wort Teil seines Wesen.
Im Kind von Bethlehem manifestiert sich das, was Gott von Beginn der Schöpfung an wollte, und das will uns der Evangelist Johannes mit seinem feierlichen Hymnus sagen: Gott ist der Gott mit uns, der sich für uns interessiert, der das Gespräch nicht abbricht, der sein Wort nicht zurückzieht, sondern an unserer Seite durchhält.
(Regina Wagner (www.predigtforum.at ))

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