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Nr. 675; 23.1.2011; 3. Sonntag im Jahreskreis; Webausgabe
(frühere Ausgaben im WB - Archiv)
Pfarre St.Thekla; St.Thekla von A bis Z; Volksschule

Inhalt:

Thema * aktuell * Termine * Tagesliturgie * Allgemeines, Impressum, links


Thema:




Heilige in Europa. Kult und Politik

Heute lädt Kultour mit St. Thekla Sie zu einem Besuch der Ausstellung „Heilige in Europa. Kult und Politik" im Wiener Volkskundemuseum ein.
Unterteilt in vier thematische Bereiche behandelt diese Ausstellung das Verfahren der Heiligsprechung, religiöse und soziale Funktionen der Heiligen, deren Bedeutung in der Politik und als Legitimation für weltliche Herrscher sowie die Neustrukturierung der Kanonisation unter Papst Johannes Paul II. Als inhaltliche Klammer dienen Heiligenfiguren, die entweder für ganz Europa oder für bestimmte europäische Staaten von wesentlicher Bedeutung sind.
Treffpunkt; entweder um 14 Uhr am Kirchenplatz oder um 14:45 direkt im Museum (Museum für Volkskunde, 8., Laudongasse 15-19)
Eintritt und Führung: € 6,50 - € 8,00, abhängig von der Gruppengröße

Aktuell:

9:30 Kinderwortgottesdienst in der Kapelle
14:00 Besuch der Ausstellung „Heilige in Europa“ (Kultour mit St. Thekla), (Beginn der Führung: 15:00)

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Freunde feiern gemeinsam

Alle, die gern tanzen oder auch nur einen netten Abend verbringen wollen, sind herzlich zum gemeinsamen Pfarrball der Pfarre „Königin des Friedens“ und der Pfarre St. Thekla am nächsten Samstag, den 29. Jänner 2011 im Kolpinghaus (1100 Wien, Maria Rekkergasse 9) eingeladen. Mit Mitternachtstombola! Beginn: 20:00
Karten à 20 € inklusive Tischreservierung (davon 10 € für die Pfarrcaritas St. Thekla) bei Robert Pfeiffer im Pfarrcafé oder an der Abendkassa.


Was tun gegen die vielen Kirchenaustritte?

Das Jahr 2010 war ein schwieriges Jahr für die katholische Kirche in Österreich. Der Vertrauensverlust durch das Bekanntwerden der Missbrauchsfälle im kirchlichen Bereich war für viele der letzte Anstoß, aus der Kirche auszutreten. 25.314 Menschen waren es in der Erzdiözese Wien, 830 im Dekanat Wien 4/5, 64 (ohne 4. Quartal) in unserer Pfarre.
Eine Ursache für die hohen Austrittszahlen ist sicher die gesellschaftliche Entwicklung vom Traditions- zum Entscheidungschristentum. Es ist nicht mehr selbstverständlich, sich zur katholischen Kirche zu bekennen. Ob Menschen aus der Kirche austreten oder in ihr bleiben, hängt vielfach davon ab, ob sie positive oder negative Erfahrungen in und mit ihr machen.
Bindend wirken laut Prof. Zulehner (Langzeitstudie „Religion im Leben der Österreicher 1979–2010“) die Rituale bei den Lebenswenden Geburt, Heirat und Tod, das seelsorgliche Gespräch in Lebenskrisen und der soziale Einsatz der Kirche. Trennungsgründe sind Skandale, Ärger über Personen und mangelnder Reformwille, z. B. bei der kirchlichen Sexuallehre und beim Umgang mit Frauen in der Kirche.
Was tun? Nur wenn es der Kirche gelingt, ihre Glaubensinhalte besser zu vermitteln, Irritationen zu vermeiden und durch den persönlichen Kontakt und mehr Menschennähe neue Bindungskräfte zu ihren Mitgliedern aufzubauen, können weitere Kirchenaustritte verhindert werden.
Beim PGR-Klausurtag am 6.11.2010 haben wir uns überlegt, wie wir als Pfarrgemeinde von St. Thekla den Kontakt zu unseren Pfarrangehörigen vertiefen können. Bei der nächsten PGR-Sitzung am 2.2.2011 werden wir uns mit den daraus folgenden praktischen Konsequenzen befassen.

Mit Jesus auf dem Weg nach Emmaus

Kurzbericht vom PGR-Impulstag am 6.11.2010
Begleitet von Mag. Christian Romanek setzten wir uns zunächst mit der Bibelstelle von der Auferweckung des Lazarus auseinander. So wie Jesus damals die Leute bat, den Stein vom Grab des Lazarus wegzuwälzen, haben auch wir heute den Auftrag, die Hindernisse wegzuräumen, die Menschen den Weg zu Jesus und zu einem erfüllten Leben versperren.
Danach befassten wir uns damit, wie Jesus die zwei Emmausjünger dazu führt, ihn als den Auferstandenen zu erkennen und wie die beiden darauf reagieren (Lk 24,13-35).
Jesus geht auch heute mit uns. Die Frage ist nur, wie wir als einzelne und als Gemeinde dieses Bewusstsein wach halten und es an die Menschen um uns weitergeben können. Dazu entwickelten wir einige Ideen:
  • Kontakte zwischen Jungfamilien und Senioren fördern
  • Den persönlichen Kontakt mit allen, die mit uns feiern, suchen
  • Kontakte im Grätzl knüpfen und an neutralen Orten (Draschepark, Billa, Wirtshaus) mit den Menschen ins Gespräch kommen
  • In unserem persönlichen Umfeld von der eigenen Hoffnung und von unserer Motivation aus dem Glauben erzählen
  • Durch Tauf- und Firmerneuerung in der Fastenzeit Mut machen zum Zeugnis durch unser christliches Leben
(Renate Eibler)

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Termine:

Jänner/Februar 2011

So 23.1.2011▐ 9:30   Kinderwortgottesdienst in der Kapelle
Besuch der Ausstellung „Heilige in Europa“ (Kultour mit St. Thekla)
Do 27.1.2011▐ 06:30   Wortgottesdienst (DoWoGo) in der Kapelle
Fr 28.1.2011▐ 15:00   Messe im Pensionistenwohnhaus Wieden
Sa 29.1.2011▐ Ab 20:00 Pfarrball der Pfarre „Königin des Friedens“ und der Pfarre St. Thekla im Kolpinghaus Wien 10
(1100 Wien, Maria Rekker Gasse 9)
Mi 2.2.2011▐ Darstellung des Herrn ("Maria Lichtmess")
KEINE 8:00 Messe, dafür um 18:30 Abendmesse mit Kerzensegnung und Blasiussegen
19:30   öffentliche PGR-Sitzung im Theklasaal
Do 3.2.2011▐ 06:30   Wortgottesdienst (DoWoGo)
Blasiussegen nach der Abendmesse um 18:30
19:15   Gemeinsam Beten; Thema: "Freude"
Fr 4.2.2011▐ 18:00   Herz-Jesu-Andacht,
18:30   Abendmesse

gleichbleibende Termine

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Tagesliturgie:

3.Sonntag im Jahreskreis

1. Lesung: Jes 8, 23b - 9, 3  - - - - 2. Lesung: 1 Kor 1, 10-13.17

Evangelium: Mt 4, 12-23

Evangelium:

Es sollte sich erfüllen, was Jesaja gesagt hat

Als Jesus hörte, dass man Johannes ins Gefängnis geworfen hatte, zog er sich nach Galiläa zurück, um in Kafarnaum zu wohnen, das am See liegt, im Gebiet von Sebulon und Naftali. Denn es sollte sich erfüllen, was durch den Propheten Jesaja gesagt worden ist: Das Land Sebulon und das Land Naftali, das Gebiet jenseits des Jordan, das heidnische Galiläa: das Volk, das im Dunkel lebte, hat ein helles Licht gesehen; denen, die im Schattenreich des Todes wohnten, ist ein Licht erschienen.

Kommentar:

Jesus erfüllt die Verheißungen

Für Matthäus ist der Hinweis sehr wichtig, dass sich in Jesus die alten Verheißungen erfüllen. Immer wieder verweist er in seinem Evangelium darauf, dass sich in Jesus erfüllt, was die Propheten verkündet hatten.
Diese Aussagen haben für uns Christen heute eine mehrfache Bedeutung. Zum einen wird damit klar ausgesagt, dass Jesu Handeln in einer Linie mit dem Handeln Gottes an seinem Volk liegt. Die Taten Gottes, von denen das Alte Testament berichtet, und die Taten Jesu gehören zusammen; sie interpretieren sich gegenseitig. Jesus ist nicht gekommen, das Alte aufzuheben, sondern zu erfüllen.
Damit aber ist die große Bedeutung der jüdisch-christlichen Tradition unseres Glaubens ausgesagt. Wir können unseren christlichen Glauben, wir können Jesus und seine Botschaft nicht ohne die jüdischen Wurzeln unseres Glaubens verstehen. Denn Jesus lebt aus diesem Glauben heraus, und sein Leben und seine Verkündigung bauen auf diesen Wurzeln auf. Gerade die „Weltgebetswoche für die Einheit der Christen“, die wir gerade begehen, kann das wieder deutlicher machen: dass es so viel Gemeinsames gibt zwischen den verschiedenen christlichen Kirchen und auch zwischen ihnen und unseren Brüdern und Schwestern im jüdischen Glauben. Denn es ist die Wurzel, die den Stamm trägt - und diese Wurzeln sind von Jesus nicht abgeschnitten, sondern weitergeführt worden.
(Johann Pock, www.predigtforum.at)

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