Nr. 642; 11.4.2010; 2.Sonntag in der Osterzeit; Webausgabe
(frühere Ausgaben im
WB - Archiv)
Pfarre St.Thekla;
St.Thekla von A bis Z;
Volksschule
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Wir gratulierenEs ist kaum zu glauben – aber vor kurzem hat P. Pius seinen 75. Geburtstag gefeiert! Wir gratulieren unserem lieben Pfarrer sehr herzlich zu diesem „halbrunden“ Geburtstag und wünschen ihm auch weiterhin viel Freude an seinem Glauben, viele beglückende menschliche Begegnungen, genügend Zeit zum Meditieren und für sich selber, Gesundheit und vor allem Gottes Segen! Gratulationsbuch: Anschließend an die Festmesse um 9:30 sind Sie alle herzlich zur Agape in den Calasanzsaal eingeladen. Dort finden Sie auch ein Gratulationsbuch, wo Sie Ihre persönlichen Glückwünsche an P. Pius hineinschreiben können. Spenden für die Piaristen in Indien: Anstelle von Geschenken bittet P. Pius um Spenden für die Piaristen in Indien. Dafür haben wir im Calasanzsaal ein Sammelgefäß aufgestellt. |
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9:30 Kinderwortgottesdienst in der Kapelle
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Indien
ist eines der jüngsten Einsatzgebiete des Piaristenordens. 1994
gründeten Piaristen aus Argentinien in Aroor (Kerala) die erste
Ordensniederlassung in Indien. Heute sind Piaristen auch in Aryanad,
Kannyakumari und Bangalore in Südindien, sowie in Kambda in
Nordindien im Einsatz. Seit kurzem ist Indien ein eigenes
Provinzvikariat, das aber noch von seiner Mutterprovinz Argentinien
abhängt.
Viele Berufungen: Im Gegensatz zu Europa
kann sich der Piaristenorden in Indien über viele Berufungen
freuen. 17 der 20 derzeit in Indien tätigen Ordenspriester sind
bereits junge Inder. 18 junge Piaristen studieren noch im Juniorat in
Bangalore und 36 Jugendliche bereiten sich in Aroor bzw.
Kannyakumari auf den Eintritt in den Orden vor.
Schulen für
die Armen: Ganz im Sinn von Joseph Calasanz betreibt der
Piaristenorden in Kambda (Bundesstaat Jharkand) drei Volksschulen für
die dort ansässigen Mundas, einen Stamm der Ureinwohner Indiens.
In einem malariaverseuchten einsamen Waldgebiet ohne Fließwasser
und elektrischen Strom errichtete der charismatische P. Alfaro
eigenhändig diese Schulen mit angeschlossenem Internat für
die ärmsten Kinder. Die Internatskosten betragen 10 Rupien/Monat
(weniger als 20 ct).
Ein neues Schulprojekt: In Aryanad
(Kerala) führt der Piaristenorden derzeit ein Internat für
52 Jugendliche, die ein öffentliches Gymnasium besuchen. Dort
wird jetzt ein eigenes Gymnasium der Piaristen errichtet.
Eine
Herausforderung für den ganzen Orden: So erfreulich die
vielen Berufungen in Indien sind, so sehr sind sie auch eine große
Herausforderung für den Piaristenorden. Die zahlreichen jungen
Inder, die Piaristen werden wollen, benötigen Unterbringung und
Versorgung, eine gute Ausbildung, kompetente geistliche Begleitung
und vor allem sinnvolle Einsatzgebiete, also zum Beispiel weitere,
neu zu gründende und in diesem kinderreichen Land auch dringend
benötigte Schulen.
Die dafür erforderlichen Mittel
können aber nicht allein von Indien und von der Mutterprovinz
Argentinien aufgebracht werden. Deshalb bittet die Ordensleitung auch
um die Unterstützung anderer Ordensprovinzen. So liegt die
Zukunft der Piaristen in Indien in der Verantwortung des gesamten
Piaristenordens.
(Renate Eibler)
April 2010 |
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So 11.4.10 |
2. Sonntag der Osterzeit: |
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Do 15.4.10 |
6:30 Frühwortgottesdienst (DoWoGo) in der Kapelle |
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So 18.4.10 |
9:30 Erstkommunion der Pfarrkinder |
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Di 20.4.10 |
15:00 Seniorenrunde im Pfarrsaal |
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Fr 23.4.10 |
15:00 Messe im Pensionistenwohnhaus Wieden |
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Do 29.4.10 |
6:30 Frühwortgottesdienst (DoWoGo)
in der Kapelle
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So 11.4.10 |
Weißer Sonntag:
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Auch in diesem Jahr haben wir uns in St. Thekla sehr bemüht, ein
interessantes Programm für die „Lange Nacht der Kirchen“
am Freitag, den 28. Mai 2010,
zusammenzustellen.
Neben einer Kirchenführung, der
Besichtigung unserer Solarstromanlage, Lyrik zum Zuhören und
einem meditativen Nachtgebet können Sie bei uns selber
musizieren und unter Anleitung gregorianische Choräle singen.
Außerdem laden wir Sie bei alkoholfreien Cocktails zu
Gesprächen über Gott und die Welt am Kirchenplatz ein, und
selbstverständlich wird es auch wieder ein Kinderprogramm geben.
Bitte merken Sie sich schon jetzt den Termin vor!
Das genaue Programm finden Sie unter www.st.thekla.at
und www.langenachtderkirchen.at
2. Sonntag der Osterzeit |
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1. Lesung: Apg 5, 12-16 - - - - 2. Lesung: Offb 1, 9-11a.12-13.17-19 |
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Evangelium: Joh 20, 19-31 |
Evangelium:Acht
Tage darauf kam Jesus und trat in ihre Mitte |
Kommentar:Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch Diese Erscheinungsgeschichte ist wohl eine der schönsten im Neuen Testament: Das Kommen durch die verschlossenen Türen zeigt Jesu neue Daseinsweise – und will vielleicht auch uns symbolisch sagen, dass wir für eine Christuserfahrung die Barrieren unseres Herzens durchbrechen müssen. Der doppelte Friedensgruß löst die Verheißung von Joh 14,27 ein: Jesus schenkt den göttlichen Frieden (schalom), nicht den irdischen (pax). Das Zeigen der Wundmale ist der Beweis der Identität des Auferstandenen mit dem Gekreuzigten. Der zentrale Satz ist die Sendung: Wie der Vater den Sohn sendet, so sendet der Sohn die Jünger aller Zeiten – also auch uns. Die Geistübertragung wird wie in Gen 2,7 durch Anhauchen, also anders als zu Pfingsten dargestellt. Vielleicht liegen den unterschiedlichen Darstellungen unterschiedliche Erfahrungen zugrunde, dass der Geist – damals wie heute – in kontemplativer oder ekstatischer Weise erfahren werden kann. Nur im Johannesevangelium ist mit der Geistübertragung die Vollmacht der Sündenvergebung verbunden: Adressaten sind wieder die Jünger aller Zeiten. Und Sünde ist nicht nur Schuld, sondern umfasst alles von Gott Trennende – hier wird also eine heilende Kirche grundgelegt. (Sr. Katharina Deifel im „Sonntag“ vom 11.4.2010) |